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Der Ferrari 849 Testarossa ist der ultimative F80-Trostpreis

Ferrari hat den Nachfolger des SF90 vorgestellt. Der von einem 1050 PS starken V8-Hybridantrieb angetriebene 849 Testarossa ist eine Hommage an legendäre Modelle gleichen Namens aus der Ferrari-Geschichte und weist mit seinem Design zugleich in Maranellos Zukunft.

Doch 1000 PS und mehr sind im Jahr 2025 keine Seltenheit, daher fasziniert uns vor allem das markante Design des als Berlinetta und Spider angebotenen 849 Testarossas. Optisch ordnet er sich irgendwo zwischen James Glickenhaus Ferrari P4/5 von Pininfarina, dem Einzelstück KC23 aus 2023 und einer Art Star Wars-Droiden ein. Das Design ist nicht per se schön, doch Details wie die vertikalen seitlichen Lufteinlässe, das an den SP3 Daytona und historische Protototypen wie den 512 S erinnernde „Doppelheck“ und die an den 12cilindri gemahnende Front begeistern uns bereits jetzt. Letztere ist typisch für die Designsprache von Flavio Manzoni und wurde nun zu einer Art Brille verkleinert. 

Hinter dem Fahrer sitzt in Mittel-Heck-Anordnung die jüngste Ausbaustufe der F154-Motorenfamilie von Ferrari. Sie kombiniert drei Elektromotoren mit einem 830 PS starken Twin-Turbo-V8, der von den größten jemals in einem Serien-Ferrari verbauten Turbos angeheizt wird. Die E-Motoren – zwei an der Vorder- und einer an der Hinterachse – stammen direkt aus der Formel 1 und liefern zusätzliche 220 PS – macht in Summe 1.050 PS.

Gegenüber dem eingestellten F80 hat der 849 Testarossa also zwei Zylinder mehr, was den unglücklichen Millionären, die beim F80 leer ausgegangen sind, zweifellos über die vergangene Chance hinwegtrösten wird. Und wem die Performance des 849 Testarossa immer noch nicht reicht, kann zum Assetto-Fiorano-Paket greifen. Das bietet 30 Kilo Gewichtsersparnis, doppelte Heckflügel im FXX-Stil und einen Unterboden mit zwei zusätzlichen Vortex-Generatoren.

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