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Diese 8 modernen Kombi-Klassiker brauchen Sie in Ihrem Leben

Praktische Talente und Raffinesse verbanden sich in den 1990er- und 2000er-Jahren wie nie zuvor, als schnelle Kombis voll im Trend lagen. Wir haben acht der coolsten Super-Kombis verschiedener Marken ausgewählt.

Wenn Sie ein Fahrzeug benötigen, mit dem sich mehrere Personen, größeres Gepäck oder das liebste Haustier bequem, sicher und schnell transportieren lassen, dann suchen Sie wahrscheinlich nach einem flotten SUV, wie beispielsweise dem Mercedes-Benz GLC 63 AMG, dem Audi SQ5 oder dem BMW X3 M, um nur einige zu nennen. Wir aber würden auf diese zwei Tonnen schweren Kolosse nicht einmal einen zweiten Blick werfen, wenn es so viele, unglaublich schnelle Kombis gäbe, wie sie Anfang der 2000er Jahre gebaut wurden. Denn sie können genauso viel transportieren wie ein sportlicher SUV, sehen dabei aber viel cooler aus. Hier sind acht unserer Lieblingsbeispiele für schnelle, moderne klassische Kombis.

Alfa Romeo 156 Sportwagon GTA

Der Alfa Romeo 156 Sportwagon GTA wurde 2001 auf der internationalen Frankfurter Automobilausstellung IAA vorgestellt und kombinierte die wunderschön von Walter de Silva gezeichnete Karosserie mit dem legendären 3,2-Liter-Busso-V6-Motor in einem Frontmotor-Kombi mit Frontantrieb für die Ewigkeit. Handgefertigt und mit 247 PS ausgestattet, wurden vermutlich nur etwa 1.673 Exemplare dieses unglaublichen italienischen Super-Kombis gebaut. Das macht ihn zu einem der seltensten Modelle unserer Auflistung. Trotzdem sind diese fantastischen Alfa Romeo immer noch relativ günstig zu haben, weshalb wir dazu raten, beim Kauf nicht zu zögern, wenn Sie ein gutes Exemplar finden!

 

Alpina B5 Biturbo (F11)

Rückblickend können wir heute mit Sicherheit sagen, dass die 5er-Reihe der Generation F11 eine der attraktivsten Versionen des großen Luxus-Kombis von BMW war. Wenn wir uns jedoch für einen Kauf entscheiden müssten, würden wir stattdessen ein Modell von Alpina wählen. Auf Basis des 550i Touring fügte Alpina seine charakteristischen Mehrspeichenräder und die markentypischen, wunderschöne Zierstreifen hinzu. In Buchloe modifizierte man den 4,4-Liter-V8-Biturbo, um beachtliche 500 PS herauszukitzeln, wobei das Facelift-Modell sogar bis zu 533 PS leistet. In Kombination mit dem luxuriösen, Alpina-spezifischen Interieur erhalten Sie damit vielleicht den ultimativen bayerischen Schnelltransporter.

 

Audi S6 Avant (C6)

Wer braucht schon den frechen, voll ausgestatteten Audi RS6, wenn schon die zurückhaltendere S6-Generation der C6-Reihe immerhin satte 430 PS und einen 5,2-Liter-V10-Motor unter der Haube hatte? Der auf der North American International Auto Show (NAIAS) 2006 vorgestellte S6 der Baureihe C6 wurde sofort zu einem der größten Sleeper in der Geschichte von Audi. Er beschleunigte in etwas mehr als fünf Sekunden aus dem Stand auf 100 km/h und erreichte eine elektronisch begrenzte Höchstgeschwindigkeit von 250 km/h. Sicher, die Wartung dieses V10 ist nicht gerade günstig, aber der aus dem Auspuff erklingende Sound des Zehnzylinder-Motors ist es auf jeden Fall wert.

 

Cadillac CTS-V Sport Wagon

Der CTS-V Sport Wagon, der nur bei der zweiten Generation des Cadillac CTS erhältlich war, wurde 2010 auf der New York International Auto Show vorgestellt. Dieser CTS-V Sport Wagon war mit Automatikgetriebe oder der vielleicht näherliegenden Wahl eines Sechsgang-Schaltgetriebes erhältlich. Unter seiner Haube steckte ein V8-Kompressormotor mit 6,2 Litern Hubraum und 556 PS, wodurch handgeschaltete Ausführungen mit einer Beschleunigung von 0 auf 100 km/h in 4,1 Sekunden überzeugen konnten. Er kann sich sogar rühmen, der am wenigsten effiziente kleine Kombi zu sein, der 2014 in den Vereinigten Staaten verkauft wurde, und das finden wir persönlich irgendwie sehr sympathisch.

 

Jaguar XF S Sportbrake (X260)

Jaguar hätte beinahe keine Kombiversion der letzten Generation des XF S gebaut, aber zum Glück haben sie es dann doch getan, denn es wird sicherlich nie wieder einen Jaguar-Kombi mit einem 3,0-Liter-V6-Kompressormotor geben. Mit 380 PS, die über ein Achtstufen-Automatikgetriebe von ZF an die vier angetriebenen Räder übertragen wurden, waren diese von Ian Callum entworfenen Großkatzen schnell und schön, aber sie sind nun leider fast ausgestorben.

 

Mercedes-Benz E 500 (S212)

Die von Thomas Stopka entworfene E-Klasse der Generation S212 sieht mit jedem Jahr besser aus. Wenn Sie aber Geschwindigkeit und Raffinesse von einem Mercedes-Kombi dieser Ära erwarten, sollten Sie sich nicht unbedingt für den rasanten E63 entscheiden, sondern stattdessen den E 500 mit 5,4-Liter-V8-Motor wählen. Sicher, der E63 klingt wie Thors Hammer und fährt wie der geölte Blitz, aber der E 500 ist mit 383 PS fast genauso schnell und sieht vor dem Supermarkt geparkt weitaus dezenter aus.

 

Volkswagen Passat R36 (B6)

Wenn Sie gerne unter dem Radar fliegen, dann ist der Passat R36 einer der besten Sleeper-Kombis, die jemals in Deutschland gebaut wurden. Angetrieben von einer aufgebohrten und somit hubraumvergrößerten 3,6-Liter-Version des V6-Motors aus dem Golf R32, leistete der Passat R36 beachtliche 296 PS und beschleunigte in nur 5,8 Sekunden aus dem Stand auf 100 km/h. Das Beste an diesen VW-Kombis ist jedoch ihre Unauffälligkeit: Nur ein chromglänzender Kühlergrill und ein leicht modifiziertes Bodykit deuten im Vergleich zu weniger üppig motorisierten B6-Passats auf das kraftvolle Herz des R36 hin.

 

Volvo 850 R

Dies ist das Modell auf unserer Liste, das einem Renn-Tourenwagen mit Nummernschild am nächsten kommt. Der 850 R wurde 1996 als Nachfolger des limitierten T-R5 eingeführt und war für begrenzte Zeit mit einem Hochleistungs-Schaltgetriebe erhältlich. Sein kernig klingender 2,3-Liter-Fünfzylinder-Turbomotor leistete immerhin 247 PS. Obwohl Volvo weltweit die bevorzugte Marke von Rentnern war, leugnete der 850 R die Volvo-Markenidentität durch seinen kantig wirkenden Bodykit, dem Heckspoiler oberhalb der Heckklappe und Rädern mit größerem Durchmesser - und genau dafür lieben wir ihn!

 

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