


Wer sich auf die Suche nach einem zeitlos-eleganten Reisesportwagen unter 50.000 Euro begibt, landet zwangsläufig bei den GTs von Maserati. Mit seiner grazilen Italdesign-Silhouette, dem luxuriösen Cockpit, seinen charakteristischen Bumerang-Heckleuchten und einem knackigen 3,2-Liter-V8-Biturbo-Motor zählt der von 1998 bis 2001 gebaute Maserati 3200 GT für uns zu den gelungensten Kompositionen dieser Epoche. Sein Nachfolger, das Maserati Coupé und der Maserati Spyder der Baureihe 4200 GT, ersetzte die Bumerang-Leuchten mit international konformen Schlusslichtern und den Biturbo durch ein 4,2-Liter-V8 Saugmotor von Ferrari. Rückblickend ist der Maserati einer der letzten Vertreter italienischen Design-Understatements – und derzeit noch zu Preisen ab 20.000 Euro zu finden. Dass man bei einem Maserati etwas mehr Werkstatt-Budget einplanen sollte als bei einem Mercedes-Benz versteht sich von selbst. Die norditalienische Nonchalance, die der GT seinem Fahrer verleiht, sollte diesen Wermutstropfen aber schnell vergessen lassen.









































