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5 Sammlerautos, die Sie diese Woche in Ihre Garage stellen sollten

Auch in dieser Woche präsentieren wir Ihnen wieder unsere Traumgarage mit fünf Schätzen aus dem Classic- Driver-Markt. Ob Musikliebhaber, James-Bond-Nerd, oder Fan von kompakten Sportwagen mit Supercar-Power unter der Haube – diese Ausgabe ist genau das Richtige für Sie. Bitte einsteigen!

Vorteil Vantage V12 

With the AMV8 Vantage concept car, unveiled at the 2003 Detroit Auto Show, Aston Martin ushered in a new era. On December 11th, 2007, the British sportscar builder followed up with another concept, the V12 Vantage RS, which then evolved into the production V12 Vantage in 2009. In May 2013, as the pinnacle of their performance range, Aston launched the model shown here, the 565 hp V12 Vantage S. In today’s collector car market, a V12 Vantage S with seven-speed manual transmission is particularly sought-after. 

Mit der 2003 auf der Detroit Auto Show enthüllten Studie AMV8 Vantage läutete Aston Martin eine neue Ära ein. Am 11. Dezember ließen die Briten eine weitere Studie namens V12 Vantage RS folgen, aus der dann 2009 das Serienmodell V12 Vantage erwuchs. Im Mai 2013 brachten sie dann das hier gezeigte Modell, den 565 PS starken V12 Vantage S, als Spitze der Leistungspyramide auf den Markt. Im aktuellen Sammlermarkt gilt ein V12 Vantage S mit Siebengang-Handschaltung als besonders begehrt.

Dieses linksgelenkte Modell Baujahr 2019 aus der Schweizer Leuba Collection steigert die ohnehin schon hohe Begehrlichkeit ins Extreme. Der bislang einzige Besitzer ließ den als Satin Seven bekannten Wagen mit Hilfe der Bespoke-Abteilung „Q by Aston Martin“ in der Sonderfarbe Satin Cobalt Blue lackieren. Dazu wählte er eine Innenausstattung aus Leder und Alcantara in Obsidian Black sowie – innen wie außen – zahlreiche Akzente aus blau getöntem Carbon. Das Ergebnis ist der Traum eines jeden Sammlers von Sportwagen des neuen Jahrtausends: ein nicht erst seit heute heiß begehrter Aston mit einer wirklich einzigartigen Ausstattung, zu der auch das seltene AMR Aerokit gehört.

 

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Kein yellow submarine

Es fällt wohl jedem von uns schwer, beim Anblick eines Lotus Esprit S1 nicht an den Bond-Film „Der Spion der mich liebte“ zu denken. Genauer gesagt an den liebevoll „Wet Nellie“ getauften Wagen, der beim Sprung ins Meer zum U-Boot mutierte und in den kristallklaren Gewässern Sardiniens an Fischen vorbeiglitt. Doch dieses Exemplar bietet fast so viele Extras wie das Auto von 007 – und ist dabei deutlich praktischer. Neben dem kräftigen Gelbton, der Giugiaros keilförmiges Design perfekt ergänzt, hat uns vor allem der Innenraum dieses neu nach Florida ausgelieferten Modells von 1978 beeindruckt. Er versetzt einen zurück in die Disco-Ära, mit viel Samt, erdbraunen Texturen und dazu im Kontrast stehenden gelben Hahnentrittmustern. Für Antrieb sorgt derweil Lotus lebhafter und mittschiffs installierter Zweiliter-DOHC-Vierzylinder. Wenn in Ihrer Sammlung ein stilvoller Klassiker fehlt, der Ihnen bei jedem Einsteigen ein bisschen Saturday-Night-Fever Vibe beschert, dann suchen Sie nicht weiter.

 

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Cosmic Girl

Der Lamborghini Diablo zählt zu jenen frühen Supersportwagen, die in nahezu jeder Farbe zum Niederknien aussehen. Ob Grün, Blau, Rot, unauffälliges Schwarz oder Miami-Weiß – dieser von Marcello Gandini gezeichnete Kultwagen der 90er-Jahre hat bis heute nichts von seiner Faszination eingebüßt. Doch ein Exemplar wie dieser Diablo SE 30 (für Special Edition – 30 Year Anniversary) von 1995 in der Farbe Viola SE30 wird Lambo-Fans ganz besonders in Ekstase versetzen. Denn diese Sonderedition besticht durch überarbeitete Front- und Heckstoßfänger, neu gestaltete seitliche Lufteinlässe, eine Lamellen-Motorabdeckung (aus Kohlefaser), einen neuen Heckspoiler und ein im Vergleich zu einem Diablo VT um 178 Kilo gesenktes Gewicht. Dieses nur 7120 Kilometer gelaufene Exemplar ist eines von nur 150 SE30-Modellen und wird nun erstmals öffentlich von Furlonger Cars zum Verkauf angeboten. 

 

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Der baby SLS-AMG

Seien wir ehrlich: Allein die Tatsache, dass Mercedes-Benz und AMG es für eine gute Idee hielten, ihren bullig-grollenden 5,5-Liter-V8 in ihren kleinsten Roadster einzubauen, ist ein Grund zum Feiern – und bescherte der Automobilwelt den SLK 55 AMG. Doch was, wenn Ihnen dieses ohnehin schon seltene und unterschätzte Geschoss noch immer nicht stark genug ist? Wir, beziehungsweise Peet Classics aus den Niederlanden, haben die Lösung.

Denn mit sage und schreibe 596 PS und 770 Nm Drehmoment macht dieses vom dänischen Kompressor-Spezialisten Kleemann auf Steroide gesetzte Exemplar selbst den potentesten modernen Supersportwagen Konkurrenz und sprintet in nur 3,7 Sekunden von 0 auf 100 km/h – und liegt damit auf Augenhöhe mit seinen entfernten Brüdern, dem SLS AMG und SLR McLaren. Was seltene moderne Klassiker angeht, ist dieser Kleemann SLK 55K S8 aus dem Jahr 2007 eine absolute Spezialität. 

 

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PTS-LaF

Gerade als man dachte, Ferrari aus den 2010er-Jahren könnten nicht noch beliebter werden, taucht ein Exemplar auf, das alle anderen – im wahrsten Sinne des Wortes – überstrahlt. Dieser Ferrari LaFerrari aus dem Jahr 2014 wurde ursprünglich vom Sänger der britischen Acid-Jazz-Band Jamiroquai bestellt und in der Sonderfarbe Signalgrün lackiert – vermutlich der einzige Fall, in dem ein LaFerrari in dieser schrillen Farbe und nicht in einem der traditionellen Rot-Töne eingekleidet wurde. Als eines von nur 50 Exemplaren trägt er zusätzlich ein farblich abgesetztes Dach aus Kohlefaser.

Der eigentliche Kaufanreiz für dieses Auto liegt nicht allein in den atemberaubenden Leistungsdaten oder der einmaligen Farbwahl. Sondern auch in seiner Besitzerhistorie. Denn Jay Kay (heute 56), der den Wagen bis April 2019 fuhr, zählt zu den bekanntesten Ferrari-Sammlern Großbritanniens und seine Ausstattung fühlt sich daher auch wie ein Stück Automobil-Popkultur an. Der Schätzwert des Unikats für die RM Sotheby’s Monaco-Auktion vom 25. April liegt bei 4,0 bis 4,5 Millionen Euro – was beweist, dass der Markt begonnen hat, den langfristigen Sammlerwert von Ferraris erstem Hybrid-Hypercar zu registrieren.

 

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