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Fünf Sammlerautos, die Sie diese Woche in Ihre Garage stellen sollten

Unsere Traumgarage strotzt diese Woche vor Charakter: Ein tropischer 918 Spyder, ein Italo-GT mit durstigem US-V8 und ein Ferrari, der sowohl Oper als auch Rennstrecke kann. Vom violetten 964 bis zum BMW 3.0 CSL der Neuzeit bleibt nur eine Frage: Welchen nehmen Sie mit nach Hause?


Ein Tropensturm auf Rädern

Mexico Blue ist Porsche-Erbe in Reinkultur. Inspiriert von den US-Muscle-Cars der 60er- und 70er-Jahre, weckt der Farbton Erinnerungen an das Karibische Meer und blaue Agaven. 1974 für den 911 eingeführt, verleihen ihm dezente grüne Untertöne einen zeitlosen, exotischen Look – selbst Jerry Seinfeld wählte die Farbe für seinen letzten luftgekühlten 993.

Am 918 Spyder bringt Mexico Blue zusätzliche Energie in Porsches Hybrid-Hypercar. Der tropische Ton betont die Kurven und das futuristische Design und beweist, dass Stil selbst bei 887 PS eine Hauptrolle spielt. Als einer von nur vier Wagen weltweit in diesem PTS-Farbton steht dieser 2015er Porsche 918 Spyder aktuell bei Conntingham Blue Chip in London zum Verkauf. Ein technisches Meisterwerk, das Porsches Historie perfekt mit seiner elektrifizierten Zukunft verschmilzt.

 

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Von Fiorano zur Mailänder Scala

Ende der 1990er-Jahre stellte Ferrari die alles entscheidende Frage: Warum eigentlich nicht beides? Man konnte seinen eleganten V12-Grand-Tourer mit dem Fiorano-Handling-Paket ordern – inklusive Überrollkäfig und knallharten Carbon-Schalensitzen direkt aus dem Ferrari F50. Wofür genau? Vielleicht für den Umweg über die Rennstrecke auf dem Weg zur Oper. Der Ferrari 550 Maranello markierte 1996 die Rückkehr zum V12-Frontmotor und kombinierte 485 PS mit einer offenen Sechsgang-Schaltkulisse. Heute sind es genau diese Exemplare mit ihrer speziellen Mischung aus Luxus und Rennsport-Optionen, die zur wachsenden Popularität des 550 beitragen. Erst gleitet man entspannt durch Europa, den V12 souverän im Bug und das Gepäck im Heck, dann biegt man direkt in Fiorano ab, zurrt die Gurte fest – und plötzlich zählt nur noch die Ideallinie. Ein Auto, zwei Seelen, und beide fühlen sich absolut richtig an.

 

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Nennen Sie einen begehrenswerteren modernen M BMW!

Der BMW 3.0 CSL von 2023 markiert das 50-jährige Jubiläum von BMW M. Er ist auf nur 50 Exemplare limitiert, die in Dingolfing weitgehend von Hand gefertigt wurden – inklusive individuell angepasster Karosserieteile, ganz wie das Original. Sein 560 PS starker Reihensechszylinder ist an ein Sechsgang-Schaltgetriebe gekoppelt, dessen Getriebeeinheit einzeln kalibriert wurde und über einen exklusiven, nummerierten Schaltknauf bedient wird. Ein speziell für dieses Modell abgestimmtes M-Differenzial macht ihn zu einem der puristischsten Fahrerautos der modernen BMW-Geschichte. Die Lackierung erfordert eine mehrtägige, manuelle Maskierung in mehreren Schritten. Im Innenraum trifft reduzierte Dämmung auf maßgeschneiderte Carbon-Elemente und nummerierte Plaketten, was dem Wagen das Gefühl eines echten Coachbuilt-Unikats verleiht. Als eines von nur sechs rechtsgelenkten Exemplaren wird dieser BMW 3.0 CSL derzeit von Sasso Automotive im Classic Driver Markt zum Verkauf angeboten.

 

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Sind Sie mutig genug, um diesen Wagen vollzutanken?

Überlegen Sie es sich gut... die heutigen Spritpreise tun ohnehin schon weh, aber einen 5,3-Liter-V8 durchzufüttern, erfordert echtes Commitment. Einen italienischen GT der 70er-Jahre zu fahren, der von einem durstigen Chevrolet-Small-Block befeuert wird, ist nicht nur Prahlerei, sondern ein Statement. Und ja: Selbst ohne den gewaltigen 7-Liter-Motor säuft er, als gäbe es kein Morgen. Gebaut zwischen 1965 und 1974, vereinte der Iso Grifo das italienische Design von Giorgetto Giugiaro mit roher amerikanischer V8-Power, um Ferrari und Maserati die Stirn zu bieten. Dieses Exemplar von 1968, das bei AssetClassic in Mailand zum Verkauf steht, verkörpert diese Formel perfekt: elegantes Bertone-Styling gepaart mit einem 5,3-Liter-Chevy-V8, der für ordentliches Grand-Touring-Tempo sorgt. Cruisen Sie mit dieser Bestie durch das nächtliche Mailand und Sie fühlen sich sofort in die 70er zurückversetzt: lange Schatten, Neonlicht und die heraufziehende Ölkrise. Kommt Ihnen bekannt vor? Sie werden jede Sekunde genießen, in der Sie eine Tankfüllung verbrennen.

 

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Vorhang auf für Porsches Baukasten-Prinzip

Der Porsche 911 „30 Jahre“ der Generation 964 nahm den Widebody-Carrera vorweg, noch bevor dieser zum Erfolgsrezept wurde. Er vereinte die Turbo-Karosserie mit einem Saugmotor und Allradantrieb – ein Konzept, das später in Modellen wie dem Carrera 4S seine Vollendung fand. Die charakteristische Lackierung in Viola Metallic war dabei weit mehr als nur ein modisches Detail: Anfang der 90er-Jahre nutzte Porsche bewusst mutige Farben, um sich als exklusive Designmarke neu zu positionieren. Dieser Wagen ist ein frühes Meisterstück darin, Elemente verschiedener Modelle gezielt zu einer stimmigen Edition zu verschmelzen – eine Strategie, die später zur DNA vieler ikonischer Elfer-Varianten wurde. Als Nummer 4 von nur 911 gebauten Exemplaren steht dieses Jubiläumsmodell aktuell bei AD Sportscars in Belgien zum Verkauf.

 

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