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Porsche 959 oder Ferrari F40? Welches Supercar der 80er würden Sie wählen?

Ein Studio, zwei Ikonen der Achtzigerjahre und eine Kamera. Amian Collection Cars hat zwei der prägendsten Supercars dieser Ära zusammengebracht. Porsches 959 und Ferraris F40 spalteten vor fast vierzig Jahren die Sportwagenwelt in zwei Lager, die sich gegenseitig nichts schenkten.

Porsches bahnbrechendes Supercar-Debüt

Lange bevor das Zeitalter der Hypercars begann, das durch Hybridantriebe mit stratosphärischen Leistungsangaben und aktive Aerodynamik geprägt ist, war der Porsche 959 der Höhepunkt deutscher Ingenieurskunst und die Blaupause für zukünftige Hochleistungsautos. Entwickelt als Antwort auf die einen großen Spielraum bietenden Anforderungen der Gruppe B, die oft als das goldene Zeitalter des Rallyesports bezeichnet wird, und berühmt für seinen Sieg bei der anspruchsvollen Paris-Dakar, war der 959 Porsches erstes echtes Supercar. Das Wunder aus Weissach war ein fahrendes Technologielabor, mit dem die sequenzielle Turboladung und ein intelligentes Allradsystem eingeführt wurden.

Während der Ferrari F40 die Schlagzeilen Ende der Achtziger mit roher Aggression dominierte, bot der 959 ein Maß an Präzision und Alltagstauglichkeit, das seiner Zeit um Jahrzehnte voraus war – ein deutlicher Kontrast zu dem ungestümen Meisterwerk aus Maranello. Trotz seines immensen historischen Rufs und der geringen Stückzahlen, es wurden weniger als 300 Exemplare gebaut, war der 959 im Vergleich zu anderen Spitzen-Supercars derselben Ära erstaunlich unterbewertet. Zumindest wenn man das Ganze aus finanzieller Sicht betrachtet. Für Sammler ist der Erwerb eines Exemplars nun eine strategische Entscheidung, da sein langfristiger Wert voraussichtlich weiter steigen wird. Der 959 Sport, der Anfang März bei der Broad Arrow-Auktion in Amelia Island für 5,5 Millionen Dollar versteigert wurde, ist ein klares Indiz dafür.

Das hier angebotene Exemplar, das 1990 erstmals zugelassen und seitdem akribisch gewartet wurde, wird von Amian Collection Cars aktuell für 1,85 Millionen Euro angeboten. Er verkörpert die letzte Entwicklungsstufe der limitierten Produktionsserie. In einem zurückhaltenden Silber gehalten, vereint dieses Exemplar, dass zur „Komfort“-Version gehört, die herausragenden Fahrleistungen mit einem Ausstattungsniveau, das man von einem Spitzen-Grand-Tourer erwartet. Die Höchstgeschwindigkeit von 317 km/h war zu dieser Zeit eine echte Ansage.

 

AUTO ANSEHEN

 

Die reine seele von Maranello

Als letztes Meisterwerk, dessen Entwicklung von Enzo Ferrari höchstpersönlich überwacht wurde, steht der F40 für das ultimative analoge Supercar und stellte als berühmtester Konkurrent des 959  bei dem Studio-Shooting von Rudolf van der Ven das perfekte Gegenstück dar. Entwickelt, um das 40-jährige Jubiläum der Marke aus Maranello zu feiern, verzichtete er zugunsten eines leichten Kohlefaser-Chassis und eines wilden Biturbo-V8-Motors auf den Komfort eines Gran Turismo. Er bleibt der Inbegriff von roher, ungebändigter Leistung und die perfekte Synthese zwischen einem Straßenauto und einem reinen Rennwagen, die eine ganze Generation von Enthusiasten prägte.

Obwohl der F40, der in diesem Fotoshooting zu sehen ist, bereits vor einigen Wochen verkauft und an seinen neuen Besitzer übergeben wurde, kann Amian Collection Cars problemlos ein ähnliches, investitionswürdiges Exemplar über sein umfangreiches internationales Netzwerk beschaffen – falls Sie diese Ikone Ihrer eigenen Sammlung hinzufügen möchten.

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