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Sind das die 7 großartigsten Restomods aller Zeiten?

Im vergangenen August haben wir unter dem Titel „Drive Different“ in Zusammenarbeit mit Gestalten ein Kompendium mit Dutzenden der weltweit wildesten Restomods herausgebracht. Hier präsentieren wir sieben herausragende Modelle aus diesem Must-have-Buch.

Sie können Ihr Exemplar direkt in unserem Shop ordern, doch wie wäre es, die Wartezeit bis zur Zustellung mit einem Studium von sieben der verrücktesten Objekte zu überbrücken?

 

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Automobili Amos Safarista

Nachdem Automobili Amos mit dem Futurista auf Basis Lancia Delta die Restomod-Bewegung maßgeblich mitgeprägt hatte, kehrten sie in einem Hagel von aufgewirbeltem Schotter mit dem Safarista zurück. Inspiriert von den Geländemonstern der Rallye-Weltmeisterschaft und den hochgelegten Paris-Dakar-Wüstenschiffen erhielt der Safarista ein Reiger-Fahrwerk und ein 3MO-Differenzial und -Getriebe – allesamt Komponenten aus dem Rallyecross. „Die Idee hinter dem Safarista war, dass man ganz einfach – ohne Angst haben zu müssen oder sich in Gefahr zu bringen – auf den Landstraßen zwischen zuhause und Arbeit oder auf dem Weg zum Kindergarten Spaß haben kann“, erzählte uns Eugenio Amos. Stellen Sie sich vor, damit an der Schule vorzufahren!

 

AGTZ Twin Tail 

Basierend auf dem hochgelobten Coupé Alpine A110 ist der AGTZ Twin Tail eine Hommage an den legendären und unter anderem in Le Mans eingesetzten Rennprototypen A220 der Jahre 1968 und 1969. Als Zusammenarbeit zwischen La Squadra und Zagato entstanden nur 19 Exemplare dieses wandlungsfähigen Leichtbau-Sportwagens. Wie sein historisches Vorbild erlaubt er seinen Besitzern den Wechsel zwischen einer auf maximale Geschwindigkeit ausgelegten Langheck- und einer auf Agilität optimierten Kurzheck-Konfiguration. Diese außergewöhnlichen Fahrzeuge waren im Handumdrehen ausverkauft – zu den ersten Käufern gehörte kein Geringerer als Ex-Brabham und McLaren-Konstrukteur und Vater des McLaren F1, Gordon Murray.

 

Coolnvintage Land Rovers 

Das Land-Rover-Spezialist Coolnvintage aus Lissabon hat sich seit 2012 mit seinen einzigartigen Umbauten von Defender- und Series-Modellen eine treue Fangemeinde aufgebaut. „Der Land Rover verkörpert Freiheit und ist ein Symbol für grenzenlose Möglichkeiten“, erklärt Gründer und Kreativdirektor Ricardo Pessoa. Coolnvintage mag zwar eines von Hunderten von Unternehmen sein, die Land Rover-Restomods herstellen, doch hat es sich seinen erstklassigen Ruf aus zwei Gründen erworben: der unvergleichlichen Qualität seiner Arbeit und einer einzigartigen, kühnen Ästhetik.

 

Get Lost Project Safari 

Die erste Generation des Lotus Elise S1 gilt seit Langem als eines der besten Fahrerautos der Marke und wäre daher der perfekte Kandidat für einen auf Rennstreckeneinsätze gepolten Restomod. Zumindest könnte man das meinen. Doch der vom Fotografen zum Gründer des Restomod-Unternehmens Get Lost gewandelte George Williams entdeckte in der federleichten Rahmenkonstruktion des Elise ein ganz anderes Potenzial. Das Ergebnis: das erste Modell von Get Lost, eine kühne, von Grund auf neu interpretierte Version des legendären Elise S1. Unter der Bezeichnung „Project Safari“ vereint Williams’ neu gestalteter Elise rallyetaugliche Eigenschaften, Alltagstauglichkeit und Design-orientierte Innovationen in einem kompromisslosen Gesamtpaket.

 

HWA EVO 

Neben dem 300 SL Flügeltürer ist der 190E EVO II wohl der kulturell bedeutendste Nicht-AMG-Mercedes-Benz aller Zeiten. Er bot die perfekte Grundlage für Hans Werner Aufrecht, einen der beiden Gründer von AMG, um ihm mit einem umfassenden Facelift ins 21. Jahrhundert zu katapultieren. Unter der Motorhaube des spektakulären HWA EVO verbirgt sich eine von HWA optimierte Version des weit verbreiteten Dreiliter-V6-Biturbomotors M276. Ausgestattet mit Trockensumpfschmierung und einem speziell entwickelten Steuergerät – um nur einige der Modifikationen zu nennen – leistet der HWA EVO je nach Abstimmung zwischen 444 und 493 PS – mehr als doppelt so viel wie ein originaler 190E EVO II.

 

Lanzante TAG Turbo 

Den Experten von Lanzante sind Umbauten von Supersportwagen nicht fremd. Darunter auch straßenzugelassene Versionen des extremen und eigentlich nur für die Rennstrecke konzipierten McLaren P1 GTR. Doch wie verleiht man einem originalen Porsche 911 Turbo Flügel? Nun, mit einem von Porsche Mitte der 80er-Jahre für die Formel 1 entwickelten 1,5-Liter-V6 mit Bi-Turbo-Aufladung. Um aber diesen ehemaligen TAG-Motor von Hans Mezger straßentauglich zu machen, hat Lanzante eng mit Cosworth zusammengearbeitet. Obwohl die Leistung zugunsten höherer Zuverlässigkeit reduziert wurde, leistet der Motor noch immer über 500 PS und dreht bis schwindelerregende 9.000 Mal pro Minute.

 

Porsche 928 Reimagined by Nardone

Nardone Automotive hatte sich zum Ziel gesetzt, den Porsche 928 in einen maßgeschneiderten, modernisierten GT zu verwandeln. Anstatt von Null und mit einem weißen Blatt Papier anzufangen, entschied sich Designer Carlo Borromeo für einen minimalistischen Ansatz. Er bewahrte das zeitlose Design des 928 weitgehend und modernisierte gleichzeitig Schlüsselelemente wie Front- und Heckleuchten, Felgen und natürlich die Stoßfänger. Im Innenraum blieb die Grundarchitektur des alten 928 erhalten, doch großzügige Bezüge aus Foglizzo-Leder und Alcantara spenden den Insassen des überarbeiteten 928 authentisches Luxus-Grand-Tourer-Ambiente. Die Verbesserungen beschränkten sich jedoch nicht nur auf die Optik: Nardone Automotive überarbeitete auch den Saugmotor-V8 des 928, der nun 400 PS leistet.

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